Jahresbericht 2025
Klimaschutz-Forum e.V.
(vormals Klimapaten e.V.)
1. Einleitung
Das Jahr 2025 war für unseren jungen Verein ein Jahr des Übergangs, der Konsolidierung und insbesondere der professionellen Weiterentwicklung. Trotz anfänglich ernüchternder Kooperationen gelang es uns, unser Kernziel – die Entwicklung einer wirkungsvollen, humorvollen und international verständlichen Klimaschutzkampagne – entscheidend voranzubringen.
2. Rückblick auf Kooperationen und externe Partner
2.1 Anläufe mit Werbeagenturen – enttäuschende Ergebnisse
Zu Jahresbeginn nahmen wir erneut Gespräche mit zwei Werbeagenturen auf:
Capacity
steinrücke+ich
Fazit:
Trotz hoher Anfangshoffnungen führten beide Kontakte nicht zu umsetzbaren Ergebnissen. Nach mehreren ähnlichen Erfahrungen in den Jahren 2024 und 2025 entschied sich der Verein bewusst gegen weitere klassische Agenturkooperationen und suchte kreative Alternativen.
3. Strategische Neuausrichtung: Der Weg zur Filmhochschule
3.1 Die zündende Idee
Da die Zusammenarbeit mit Agenturen nicht den gewünschten Erfolg brachte, wählten wir einen unkonventionellen Ansatz: die gezielte Ansprache von Filmhochschulen. Ziel war es, kreative und engagierte Teams zu finden, die sich mit Leidenschaft einem gesellschaftlich relevanten Projekt widmen.
3.2 Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg)
Die Filmakademie Baden-Württemberg ermöglichte uns, einen internen Konzeptwettbewerb auszuschreiben.
Drei ausgewählte Teams präsentierten ihre Konzepte – alle auf hohem Niveau und mit bemerkenswerter Professionalität.
3.3 Gewinnerteam: Josia Brezing & Julius Wieler
Das Konzept des Teams um Josia Brezing und Julius Wieler überzeugte insbesondere durch:
eine klare, humorvolle und international verständliche Erzählweise
hohe filmische Qualität
strategisch stimmiges Storytelling
Die Präsentationen und Konzeptmappe sind einsehbar unter:
https://josiabrezing.my.canva.site/doyourjob
4. Finanzen und Ressourcen 2025
4.1 Spendeneinnahmen
Im Laufe des Jahres konnten rund 40.000 Euro an Spendeneinnahmen erzielt werden (der detaillierte Kassenbericht erfolgt mit dem Jahresabschluss).
Etwa 95 % der Mittel wurden verwendet für:
Filmproduktion und Postproduktion
Website-Entwicklung
internationale Übersetzungen
Aufbau digitaler Reichweite
organisatorische Infrastruktur (Hosting, Tools, rechtliche Anforderungen)
externe Rechtsberatung (Satzung, Markenschutz, Filmverträge)
4.2 Suche nach einem Drehort
Das Filmkonzept erforderte einen OP-ähnlichen Raum im Raum Ludwigsburg oder Berlin.
Ein weniger geeigneter Drehort wurde in Ludwigsburg gefunden, ein idealer schließlich in Berlin.
5. Produktion des Werbefilms
5.1 Vorbereitung
Der Film erforderte aufwendige Sets, professionelle Maske, medizinische Requisiten und eine realistische OP-Atmosphäre. Die Drehplanung für Kalenderwoche 42 (Oktober) konnte vollständig eingehalten werden.
5.2 Veröffentlichung vor Weihnachten
Trotz des engen Zeitplans war das Team hochmotiviert, den Film noch vor Weihnachten 2025 breit in sozialen Medien zu veröffentlichen und – wenn möglich – auch in ausgewählten Kinos zu platzieren. Der Film entwickelt bereits eine starke virale Dynamik.
5.3 Internationale Reichweite
Der Film wurde gemeinsam mit erklärenden Texten in rund zehn Sprachen veröffentlicht, darunter:
Englisch
Französisch
Japanisch
Spanisch
Arabisch
Dadurch ergibt sich ein sehr großer potenzieller internationaler Sprachraum.
6. Internationalisierung & digitale Infrastruktur
6.1 Website & technische Umsetzung
vollständige Neuentwicklung der Website auf WordPress
inhaltliche Fokussierung auf das gemeinnützige Filmprojekt und Unterstützungsoptionen
mehrsprachige Struktur und Planung
Integration von Betterplace als Spendenplattform (inkl. Spendenbescheinigungen)
6.2 Spendenportale & internationale Vernetzung
Ziel ist es, international Menschen zu erreichen, die Klimaschutzkommunikation in ihren Regionen weitertragen. Dazu gehört auch der Aufbau von Kontakten zu internationalen Spendenplattformen.
7. Organisatorisches & Personal
7.1 Hohe Arbeitsbelastung
Der Arbeitsaufwand im Jahr 2025 war außergewöhnlich hoch, insbesondere durch:
Projektmanagement
Filmkoordination
Übersetzungen
Website-Arbeiten
rechtliche Anpassungen (z. B. Markenschutz)
Betreuung externer Dienstleister
Kampagnendesign und Spendenlogistik
7.2 Geplante Unterstützung ab 2026
Aufgrund der hohen Arbeitslast ist geplant, im Jahr 2026 eine geringfügige Beschäftigung (520-Euro-Job) aus privaten Mitteln zu finanzieren, zur Unterstützung in den Bereichen:
Website-Pflege
Social-Media-Management
Kommunikation
Spendenkoordination
8. Ausblick 2026
Unsere Ziele für das kommende Jahr sind:
weitere Verbreitung des Films in allen geplanten Sprachräumen
Aufbau eines internationalen Netzwerks
Stärkung der Plattform Klimaschutz-Forum e.V. mit klarer Identität
Start einer zweiten Filmkampagne (abhängig von Spendeneinnahmen)
rechtssichere Etablierung des neuen Vereinsnamens und Logos
weitere Professionalisierung durch personelle Unterstützung
Ausbau der digitalen Reichweite
Aufbau zusätzlicher Kooperationen mit Film- und Kunsthochschulen